Der trockene Februar ermöglichte eine frühe Bodenbearbeitung für Senf, Erbsen und Zwiebeln unter guten Bedingungen. Nach der Saat im März rundete Regen die optimalen Startbedingungen ab. Die vielen Niederschläge im April machten die Saatbettbereitung für den Chicorée unmöglich. Auch die anderen Kulturen hatten mit der Witterung Mühe und schon bald zeichnete sich ab, dass der Zeitplan für die gestaffelte Gemüsesaat und die anschliessende Pflege nicht aufgeht. So musste ich erstmals unser Personal, welches für die Jätarbeiten angestellt ist, vermieten, da uns die Arbeit ausging. Mitte Mai kam dann der abrupte Wechsel von Nass zu Trocken und unsere gesamte Gemüsefläche musste plötzlich bewässert werden. Konkret bedeutete dies 14 Nächte mit je ca. 3 Stunden Arbeit für den Chicorée, dann 10 Nächte für die Karotten und später für die Zwiebeln. Bei den Zwiebeln wurden Tropfschläuche verlegt, um mit möglichst wenig Wasser viel Nutzen zu generieren. Dies bedeutete jedoch 2 Tage Installationszeit mit 2 Personen. Ebenso erschweren die Schläuche die Hackarbeiten dermassen, dass ich gänzlich darauf verzichtet habe, was wiederum mehr Handarbeit fürs Jäten bedeutet. Kurz gesagt war die Produktion massiv aufwändiger und teurer und die Erträge eher unterdurchschnittlich. Jetzt können wir nur noch auf gute Preise hoffen, denn die kennen wir erst im nächsten Juli ganz genau.
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September 2024
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